Wie alles begann...

Im Jahr 1989 wurde ich geboren und leben seither mit Hunden zusammen.

Damals gab es zwei Schäferhunde bei uns im Haus.

 

Im Januar 1996 starb meine Oma. Nur zwei Wochen später mussten wir die traurige Entscheidung treffen und unseren geliebten Rüden Ares aufgrund einer plötzlichen schweren, körperlichen Lähmung gehen lassen.

Wir trösteten uns damit, dass Oma Frida nun einen treuen und zuverlässigen vierbeinigen Begleiter an ihrer Seite hatte.

 

Nach dem Tod meiner Oma, zog der erste Foxterrier Ende Januar 1996 bei uns ein.

Unser Opa wollte nach dem Verlust seiner Frau gerne einen treuen Kameraden an seiner Seite haben.

Er sollte lebhaft und nicht zu klein/ nicht zu groß sein.

In der örtlichen Tageszeitung lasen meine Eltern dann die Anzeige.

In Bremen gab es noch einen Foxterrierrüden im Alter von ca. 3 Monaten von einen VDH Züchter.

Baron "alias Bubi" sollte eigentlich nur für eine kurze Zeit bei uns leben, bis er "trocken" war.

 

Ich war damals gerade 6 Jahre alt und verliebte mich sofort in den kleinen Wuschel. Ich wollte ihn nicht gehen lassen.So schaffte ich es, mit Tränen in den Augen, Opa zu überzeugen, dass es doch viel besser für alle wäre, wenn Bubi bei uns bleiben würde. Das tat er dann.

 

Nichtsdestotrotz, besuchte er Opa sehr oft und bliebt auch ab und zu über Nacht dort.

Bubi und SchäferhündinLexa verstanden sich super. Der kleine Fratz verstand es jedoch, die große Hündin quer über unser Grundstück zu treiben.

 

Nach 13 Jahren treuem Zusammenleben ging dann auch Hündin Lexa von uns.

 

Im Jahre 2005 besuchten wir eine Foxterrierausstellung in Ganderkesee und waren völlig überrascht als wir die Züchter von Bubi auf dieser Ausstellung antrafen.  

 

Ich entdeckte meine Leidenschaft für das Ausstellen schnell.

Bekannte von dem Züchter von Bubi hatten gerade einen Wurf. Völlig begeistert, zog dann Foxterrier Nummer 2 bei uns ein, Jano vom Schulhof.

Nach kurzer Zeit stellte sich jedoch heraus, dass Jano aufgrund seiner Ringelrute nicht für die Ausstellungen geeignet ist.

Ich schaffte es wieder einmal, alle zu überzeugen, dass dann doch ein 3. Foxterrier einziehen müsse.

Auf der Europasieger Ausstellung in Dotmund lernten wir dann in 2006 eine Züchterin aus Hamburg kennen.

Pan Nea Boreas wurde im Juni 2006 geboren und machte das Trio komplett.

Leider war auch Pan nicht für die Ausstellungen, ebenfalls aufgrund seiner Rute, geeignet und lebt so als treuer Familienbegleiter bei uns.

 

Nach 13 Jahren mussten wir uns schweren Herzen im Jahre 2008 von unserem Bubi trennen. Zwei Jahre vor seinem Tod wurde ein schwerer Herzklappenfehler festgestellt. Über die 2 Jahre konnten wir mit Medikamenten dafür Sorgen, dass er noch putzmunter, aber teilweise müde, glücklich bei uns leben konnte. Den heißen Sommer überlebte er durch große Wasseransammlungen im gesamten Körper leider nicht.

 

Meine Liebe zur Deutschen Dogge entdeckteich im Jahre 2009.

 

Ich studierte seiner Zeit in Vechta und lernte dort eine Kommilitonin kennen, deren Familie sich bei dem traditionellen Stoppelmarkt in Vechta eine Grautigerdogge kaufte.

Auf dem Weihnachtsmarkt schloss ich dann Bekanntschaft mit Carlo und berichtete voller Elan von dem Zusammentreffen mit dem sanften Riesen.

 

So packte meinen Vater die Lust nach mehr. Tage- und Nächtelang verbrachte er nun vor dem Computer, las Bücher und stellte Recherchen zu Züchtern dieser wundervollen Rasse an. Familie von Nethen hatte auch schon lange nichts Verrücktes mehr angestellt ;).

 

Nach kurzer Zeit stellte uns der Herr des Hauses die Ergebnisse seiner Recherche vor und berichtete über die verschiedenen Farbschläge.

Schnell war klar: Wir möchten eine blaue Dogge.

 

Über das Welpenportal des Deutschen Doggenclubs haben wir dann gesehen, dass am 24.12.2009 der J-Wurf bei den Deutschen Doggen "Vom Römersee" das Licht der Welt erblickte. Schon vorher stand für uns fest, dass wir einen Rüden bei uns einziehen lassen möchten.

Nach einem erfolgreichen Besuch bei den Züchtern entschieden wir uns dann für unsere erste Dogge: Jona vom Römersee.

 

Doch auch ich wollte meine eigene Hundedame haben, eine mit pinkfarbenen Halsbändern und rosa roten Kuscheldecken, eine Prinzessin eben.

So zog dann mein über alles geliebter Schatz Halina im Sommer 2011 bei mir ein.

 

Mit ihr fiel die Entscheidung, selber aktiv züchten zu wollen und so kam es zu Hundedame Nummer 2. Meine kleine Juli bereichert nun seitdem mein tägliches Leben.